Spacem im ehemaligen Naber Café, Mai 2015


In Ihrer Performance We Are Rhizome lässt Tamara Stajner eine Welt aus verflochtenen Begegnungs- und Sinneswahrnehmungseben entstehen. Die Zuschauer werden eingeladen, die Performance frei mitzugestalten, in dem sie aus einer Liste mit unterschiedlichen Aktionen, die beim Einlass ausgehändigt wird, jene auswählen, die sie sehen wollen. Der Besucher kann frei entscheiden, ob er an der Performance aktiv oder passiv teilnimmt. Die Reihenfolge der Aktionen ist frei vom Publikum zu bestimmen und der einzelne Akt kann beliebig oft vorgeführt werden. Wie ein Gewächs ungewisser Strukturen greifen Musik, Sprache, Körper, Bewegung und Instinkt ineinander. Die Grenze zwischen Akteur und Voyeur verwischt. Die Performerin und Zuschauer werden zu einer Gemeinschaft. Mit ihrem passiven oder aktiven Agieren schaffen sie gemeinsam eine surreale Welt aus transformierten, verdrehten, in einen neuen Kontext gesetzten Alltagsaktionen und Wahrnehmungsexperimenten. Der Titel We Are Rhizome weißt auf den von Gilles Delleuze und Felix Guattari eingeleiteten Begriff des Rhizoms. Der Begriff orientiert sich an den rhizomatischen Pflanzenstrukturen. Metaphorisch gesehen ein verflochtenes System, eine unterirdische Wurzel, die an jeder Stelle abgebrochen, zerstört werden kann, ihren Weg aber ohnehin an einem anderen Punkt fortsetzen kann. In ihrer Performance reflektiert Tamara Stajner die Idee „der fremden Wege“, die zunächst eigenständig laufen, sich kreuzen und schließlich einen Weg gemeinsam weiterflechten. Die scheinbare Vereinzelung der heutigen Gesellschaft wird umgedreht; es wird an das ursprüngliche Gemeinschaftsgefühl erinnert.

Spacem im ehemaligen Naber Café, Mai 2015


In Ihrer Performance We Are Rhizome lässt Tamara Stajner eine Welt aus verflochtenen Begegnungs- und Sinneswahrnehmungseben entstehen. Die Zuschauer werden eingeladen, die Performance frei mitzugestalten, in dem sie aus einer Liste mit unterschiedlichen Aktionen, die beim Einlass ausgehändigt wird, jene auswählen, die sie sehen wollen. Der Besucher kann frei entscheiden, ob er an der Performance aktiv oder passiv teilnimmt. Die Reihenfolge der Aktionen ist frei vom Publikum zu bestimmen und der einzelne Akt kann beliebig oft vorgeführt werden. Wie ein Gewächs ungewisser Strukturen greifen Musik, Sprache, Körper, Bewegung und Instinkt ineinander. Die Grenze zwischen Akteur und Voyeur verwischt. Die Performerin und Zuschauer werden zu einer Gemeinschaft. Mit ihrem passiven oder aktiven Agieren schaffen sie gemeinsam eine surreale Welt aus transformierten, verdrehten, in einen neuen Kontext gesetzten Alltagsaktionen und Wahrnehmungsexperimenten. Der Titel We Are Rhizome weißt auf den von Gilles Delleuze und Felix Guattari eingeleiteten Begriff des Rhizoms. Der Begriff orientiert sich an den rhizomatischen Pflanzenstrukturen. Metaphorisch gesehen ein verflochtenes System, eine unterirdische Wurzel, die an jeder Stelle abgebrochen, zerstört werden kann, ihren Weg aber ohnehin an einem anderen Punkt fortsetzen kann. In ihrer Performance reflektiert Tamara Stajner die Idee „der fremden Wege“, die zunächst eigenständig laufen, sich kreuzen und schließlich einen Weg gemeinsam weiterflechten. Die scheinbare Vereinzelung der heutigen Gesellschaft wird umgedreht; es wird an das ursprüngliche Gemeinschaftsgefühl erinnert.

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