TAMARA STAJNER author | violist | performer

"Tamara Štajner zeigt mit ihrem

Gedichtband „Schlupflöcher“,
dass sich in einem Buch
gleich mehrere Kunstformen
nahtlos zusammenführen lassen. [...]"
Erwin Uhrmann im Kulturmagazin der Presse

"Tamara Štajner ist eine vielseitige Künstlerin, die sich schreibend in mehreren Sprachen bewegt und die viele ihrer Gedichte mit Klang, Musik und Bildern anreichert. Sie bewegt sich auch über die Ränder der Sprache hinaus in Atmosphären, die durch Töne, Geräusche, QR-Codes erzeugt werden. So ist ihr im Frühjahr 2022 erschienener Debut-Gedichtband „Schlupflöcher“ im Grunde eher wie eine Partitur aufzufassen, zeitigt dessen Lektüre eine Erfahrung, die andere Effekte hervorruft, als der Besuch einer Lesung bzw. Performance der Autorin, Musikerin und Performerin, die man sich nicht entgehen lassen sollte, wenn sich die Gelegenheit zu einem Besuch bietet.  [...] Das Ich dieser Gedichte verfügt über ein hochempfindliche Sensorium und ein virtuoses Instrumentarium, die Lektüre von „Schlupflöcher“ macht neugierig, wie sich dieses Werk weiter fortschreiben wird."

Beate Tröger im Signaturen Magazin

"Als Meisterin der Tonlagen zeigt sich auch die slowenische Lyrikerin

Tamara Štajner in ihrem Debüt-Gedichtband „Schlupflöcher.“

Dieser Band ist ein synästhetisches Vergnügen, denn die meisterhafte Viola-Spielerin, Komponistin und Performerin hat mehrere Gedichte ihres Bandes mit Partituren versehen, sodass man diese poetischen Notate auch als Noten lesen kann, inklusive Anweisungen für Tempo und Betonung [...] "

Hellmuth Opitz in DAS GEDICHT blog

"Der Debüt-Gedichtband Tamara Štajners ist ein virtuoser Auftakt der Autorin [...]"

Ingrid Isermann in LITERATUR&KUNST / a magazine of literature + art

"Štajners Wandern zwischen den verschiedenen Künsten durchdringt auf einzigartige Weise ihre Gedichte. Ihre musikalische Versiertheit nutzt die in Slowenien geborene Autorin, um das lyrische Sprechen der Musik, die deren eigentliche Heimat ist, anzunähern und so eben jene Grenzen zu verrücken, die laut Grossman und Lerner dem Dichter bedeuten: Hier kommst du nicht weiter."

Christine Lauer im Tageblatt (LU)

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Tamara Štajner Schlupflöcher Gedichte  _______________________________ Zum Gedichtband: Tamara Štajners Gedichte lassen sich sowohl in Textform als auch akustisch genießen: Die Violistin und Autorin legt ihre poetischen Texte mit musikalischen Vortragsanweisungen an. Dieser Entstehungsprozess lässt sich auf der Ausklappseite exemplarisch nachvollziehen. QR-Codes ermöglichen den Zugang zu Štajners Video- und Audio-Versionen der Texte. Thematisch verhandeln die Gedichte auf vielfältige Art und Weise ihre slowenische Herkunft. krško, zum Beispiel, ist ihr in Südostslowenien befindlicher Heimatort. Die Gedichte fermate über der sava, green louie, von infusionsbäumen und von wachträumen greifen die Erfahrung der Corona-Erkrankung ihrer Eltern in der Infektionsklinik von Ljubljana auf. Und Küstenkind wiederum leuchtet Augenblicke aus dem Leben ihres Großvaters aus, der auf der Insel Lošinj eine Ferienanlage gegründet hatte, nachdem er sieben Jahre lang auf der nahegelegenen Insel Goli Otok ein politischer Gefangener gewesen war. Darüberhinaus bewegen sich die Gedichte in Szenen eines professionellen Wiener Künstlerinnenlebens der Gegenwart mit all seinen ästhetischen, sinnlichen wie existenziellen Verflechtungen. 

50 Jahre Malina

Ingeborg Bachmann: Romanjubiläum

Gespräch und Fotoporträt mit Walter Pobaschnig unter diesem Link


100 OSTRA-GEHEGE 

LAGEBESPRECHUNG 75

»Die Geschichte der Viola als junge Frau« 

Zur Lyrik von Tamara Štajner 


"Ganz anders bei der Violistin und Autorin Tamara Štajner, aus deren Roman "Neugut. Eine Organahnung" es einen Auszug gibt. In dem ebenfalls autobiografisch eingefärbten Text kämpft das schreibende gegen das musizierende Ich. Auch das ewige Üben wird als Kampf, als Trauma geschildert und wie in den Filmen von David Cronenberg mit körperlichen Deformationen verknüpft. Extremer Metal mag für manche schrecklich klingen. Hier zeigt sich, dass auch der "klassische" Wohlklang seinen Schrecken birgt."


Süddeutsche Zeitung Literatur

Literarische Inszenierung: Malina, Ingeborg Bachmann, Romanschauplatz © Walter Pobaschnig 2020  

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