Elisabeth von Samsonow: HORSESGLORY
Installation in der ArtBox Katalogpräsentation
GENERAL PRACTICE:
Di 04.08., 18h

Performance CENTAUR’S SIREN SONG:
Fr 14.08., 16h
mit Elisabeth von Samsonow und Tamara Stajner im Rahmen des Street Art Festivals CALLE LIBRE 

Ort:
ArtBox, MQ Haupthof 

Eintritt frei 

Die Installation bezieht sich auf die Geschichte des Museumsquartiers, welches ehedem als Hofstallung diente (geplant von Johann Bernhard Fischer von Erlach, Auftragserteilung durch Kaiser Karl VI. im Jahr 1713). Der sogenannte Spanische Stall war einer der größten Marställe, in welchen – nach den berühmten Eipeldauer Briefen Joseph Richters vom Ende des 18.Jahrhunderts – die Pferde „schöner logierten als der Kaiser selbst“. Heute „wohnt“ die Kunst im Stall. Die Installation von Elisabeth von Samsonow ist eine Hommage an das Pferd. Das Pferd als Phantom des Museums und cadavre exquis - das Skelett des Lieblingspferds der Kaiserin Elisabeth - wird umtanzt von Pferde-Skulpturen von Elisabeth von Samsonow. Ein gelooptes Video auf der Stirnseite der Art Box thematisiert die rätselhaft romantische Pferd-Mädchenbeziehung. Katalogpräsentation Elisabeth von Samsonow: GENERAL PRACTICE, Schlebrügge editor Wien 2015 

Video HORSE’S GLORY 

mit freundlicher Unterstützung des Bundeskanzleramts Kunstsektion 

 Kuratiert von Elisabeth Melichar 

www.elisabethzeigt.at 





Very happy about the news, that I received STARTStipendium for Music and performing Arts of Austrian BMUKK!


We Are Rhizome - Eine Performance von Tamara Stajner

Come and be a part of my performance! 

7. Mai 2015 // 1060 Wien Stumpergasse 35 // 20:00 // free entrance 

Info: 

In Ihrer Performance We Are Rhizome lässt Tamara Stajner eine Welt aus verflochtenen Begegnungs- und Sinneswahrnehmungseben entstehen. Die Zuschauer werden eingeladen, die Performance frei mitzugestalten, in dem sie aus einer Liste mit unterschiedlichen Aktionen, die beim Einlass ausgehändigt wird, jene auswählen, die sie sehen wollen. Der Besucher kann frei entscheiden, ob er an der Performance aktiv oder passiv teilnimmt. Die Reihenfolge der Aktionen ist frei vom Publikum zu bestimmen und der einzelne Akt kann beliebig oft vorgeführt werden. Wie ein Gewächs ungewisser Strukturen greifen Musik, Sprache, Körper, Bewegung und Instinkt ineinander. Die Grenze zwischen Akteur und Voyeur verwischt. Die Performerin und Zuschauer werden zu einer Gemeinschaft. Mit ihrem passiven oder aktiven Agieren schaffen sie gemeinsam eine surreale Welt aus transformierten, verdrehten, in einen neuen Kontext gesetzten Alltagsaktionen und Wahrnehmungsexperimenten. Der Titel We Are Rhizome weißt auf den von Gilles Delleuze und Felix Guattari eingeleiteten Begriff des Rhizoms. Der Begriff orientiert sich an den rhizomatischen Pflanzenstrukturen. Metaphorisch gesehen ein verflochtenes System, eine unterirdische Wurzel, die an jeder Stelle abgebrochen, zerstört werden kann, ihren Weg aber ohnehin an einem anderen Punkt fortsetzen kann. In ihrer Performance reflektiert Tamara Stajner die Idee „der fremden Wege“, die zunächst eigenständig laufen, sich kreuzen und schließlich einen Weg gemeinsam weiterflechten. Die scheinbare Vereinzelung der heutigen Gesellschaft wird umgedreht; es wird an das ursprüngliche Gemeinschaftsgefühl erinnert. 

Tamara Stajner, geb. 1987 in Novo mesto, Slowenien, studierte Konzertfach Viola an der Musikuniversität Wien. Seit 2013 befindet sie sich im Doktoratsstudium der Philosophie an der Akademie der bildenden Künste Wien. Sie ist solistisch sowie in zahlreichen Orchestern und Kammermusikensembles tätig. Tamara Stajner erweitert ihre Arbeitsfelder über die Grenzen der klassischen Musik hinaus. Sie findet neue Ansätze in der bildenden Kunst, wo ihre Arbeit durch Video, Performance, Photographie, Installation und Sprache definiert wird. Sie erforscht einen scheinbar widersprüchlichen Bereich der zeitgenössischen Kunst; das ist die Spalte zwischen klassischer Musik und performativer Kunst. Der abstrakten, ungreifbaren Natur der Musik wird die „Fleischigkeit“ des Körpers als greifbares Objekt der performativen Kunst gegenüber gestellt. Dieses anscheinend Konträre ist das Potenzial, eine ganz neue, überraschende Ausdrucksebene finden zu können und das herkömmliche Kunstspartenverhältnis zu erweitern. 


Using Format